Sachverhalt:
F?r das KiTa-Jahr 2015/16 standen zur Zeit der Planung gen?gend Pl?tze f?r die damals zu erwartenden Kinder zur Verf?gung. Ab Januar 2015 sind die Pl?tze vergeben worden. Zu Beginn des Kindergartenjahres 15/16 konnte der Bedarf noch gedeckt werden. In der Folge hat die verst?rkte Baut?tigkeit, damit einhergehender ?Zuzug und die ansteigende Zahl von Fl?chtlingszuweisungen den Bedarf ?bereits f?r das laufende Kindergartenjahr erh?ht. Hier fehlen bis zum Jahresende ca. 50 Pl?tze.
Wenn sich f?r das kommende Kindergartenjahr 2016/17 der Bedarf in gleicher Weise weiter entwickelt, fehlen zum Beginn (01.08.2016) weitere ca. 200 Pl?tze.?? Wie sich die tats?chliche Nachfrage darstellen wird, ist z.Zt. noch nicht absehbar. Um den Rechtsanspruch zu erf?llen, m?ssen zus?tzliche Pl?tze vorgehalten werden.
Von ca. 200 freiwerdenden Pl?tzen durch Einschulung (Sommer 2016) werden rund 2/3 durch U3-Kinder, die in den ?3-Bereich wechseln, besetzt. Somit werden statistisch gesehen zum 1. Aug. 2016 rund 60 ?3-Pl?tze frei und rund 140 U3-Pl?tze frei. Wenn der Zuwachs durch Asylsuchende stabil bleiben w?rde und die Voranmeldezahlen des Vorjahres durch Schwelmer Familien wiederum erreicht werden, ergibt sich statistisch in beiden Altersgruppen (U3 und ?3) ein Mehrbedarf von voraussichtlich mehr als je 100 Pl?tzen.
Verschiedene M?glichkeiten der Kompensierung des Mehrbedarfes bestehen durch die Reaktivierung (noch nicht) geschlossener KiTas, die Erweiterung von Einrichtungen, den Neubau von Einrichtungen (z.B. Investorenmodell) und Gro?tagespflegestellen.
Aufgrund der zu erwartenden Kinderzahlen und der Variabilit?t favorisiert die Verwaltung eine Kombination aus zus?tzlichen Einrichtungen und Gro?tagespflegestellen.
Der geringste finanzielle Aufwand entst?nde durch Investorenmodelle oder die Reaktivierung/Weiternutzung bestehender Einrichtungen.
Der Jugendhilfeausschuss hat am 26. Okt. 2015 der Verwaltung empfohlen, kurzfristig ein Tr?gertreffen durchzuf?hren und festzustellen, ob Tr?ger bereit sind, eine der o.g. M?glichkeiten, ?zus?tzliche Einrichtungen zu betreiben, umzusetzen.
Die M?glichkeit, insgesamt zwei Einrichtungen als Investorenmodell neu zu bauen und ?ltere (teilweise bereits geschlossene) Einrichtungen vor?bergehend weiter zu betreiben (kurzfristige L?sung), stie? auf Interesse bei verschiedenen Tr?gern.
Gespr?che mit einem m?glichen Betreiber von Gro?tagespflegestellen wurden ebenfalls gef?hrt.
Parallel dazu wird derzeit von der Verwaltung gepr?ft, ob es noch m?glich ist, durch Antr?ge an das Land U3-Ausbaumittel f?r diese Ma?nahmen zu erhalten.
Welche zur Verf?gung stehenden Grundst?cke von der Lage und Gr??e f?r
den Bau einer KiTa geeignet sind, ist ebenfalls noch zu pr?fen.
Abgesehen von den notwendigen investiven Mitteln zum Bau und zur Ausstattung der zus?tzlichen Einrichtungen sind f?r den Haushalt 2016 und folgende die Betriebskosten zu kalkulieren gewesen. Diese setzen sich aus verschiedenen zu erwartenden Einnahmen (z.B. Zusch?sse vom Land und Elternbeitr?ge) und Ausgaben (z.B. Kommunaler Anteil und weitergeleitete Zusch?sse vom Land) zusammen. In der Summe ergibt sich daraus ein zu finanzierender Differenzbetrag von bis zu 100.000,- Euro pro KiTa-Gruppe/Jahr. Diese Mittel sind je nach Zeitpunkt der Inbetriebnahme anteilig zu berechnen. Die geplanten Ma?nahmen f?r rund 250 Kinder entsprechen rund 12 Gruppen und ein bis zwei Gro?tagespflegestellen.
Beschlussvorschlag:
Der Rat beauftragt die Verwaltung, aufgrund
der aktuellen Entwicklungen kurzfristig die bedarfsgerechte Planung der
Tagesbetreuung f?r Schwelmer Kinder anzupassen und umzusetzen.
Die Ma?nahmen sollen in der Etatplanung 2016
ff. ber?cksichtigt werden.
