Betreff
1. Controllingbericht zu den Produktergebnissen 2019 (31.03.2019)
Vorlage
051/2019
Aktenzeichen
3/Bc
Art
Berichtsvorlage

Sachverhalt:

 

Die Verwaltung legt hiermit den 1. Controllingbericht zu den Produktergebnissen für das Haushaltsjahr 2019 mit Stand 31.03.2019 vor.

 

Für den vorliegenden Bericht wurde eine Zusammenstellung aller HHST mit einer Abweichung zwischen Planansatz und der Hochrechnung des Rechnungsergebnisses (statische Hochrechnung zum Jahresende) ab +/- 10.000 € als Grundlage für die Auswertung erstellt.

 

 

Nach Auswertung sämtlicher Daten ergibt sich folgender Stand (Anlage 1):

 

Prognose zum Jahresende (Stand 31.03.2019)

Es wird mit einem Jahresergebnis von                        -  4.185.060,85      gerechnet.

 

Dies bedeutet eine Verschlechterung

gegenüber der Planung von                                     5.261.717,85   €.

         

 

 

Bei den Erträgen aus Gewerbesteuer handelt es sich um eine Momentaufnahme zum Stand 31.03.2019. Hochrechnungen sind im 1. Quartal eines Jahres schwer möglich, so dass hier die Entwicklung der nächsten Monate abgewartet werden sollte.

 

In der separaten Aufstellung „Asyl“ sind alle Haushaltsstellen des Produktes mit einer Prognose enthalten. Bei den farbig unterlegten Haushaltsstellen kann keine statische Hochrechnung vorgenommen werden, hier wird die Prognose des Fachbereichs nach gesonderten Kriterien vorgenommen. Die Verschlechterungen in diesem Bereich, die nach Abzug aller Zuweisungen bei der Stadt verbleiben, betragen nach heutigem Kenntnisstand  rd. 148.200 Euro.

 

 

Für den vorliegenden Bericht ist auch wieder die zusätzliche Bereitstellung von Haushaltsmitteln in Form von Haushaltsüberschreitungen berücksichtigt worden. Seit Jahresanfang bis zum 31.03.2019 sind Haushaltsmittel in Form von Haushaltsüberschreitungen in Höhe von rd. 13.000 € zusätzlich zu den im Controllingbericht dargestellten Werten bereitgestellt worden.

 

Die Personalaufwendungen sind in der beiliegenden  Aufstellung dargestellt.

Die Darstellung der Personalkosten wurde - wie aus dem vergangenen Jahr bekannt - beibehalten. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass sich die Personalkosten, wie sie im Etat dargestellt werden, aus zwei Bereichen zusammensetzen.

 

Dies sind einerseits die budgetierten zahlungswirksamen Positionen der Lohn- und Gehaltszahlungen und auf der anderen Seite die nicht-zahlungswirksamen Buchungen, die im Rahmen des Jahresabschlusses (z. B. Rückstellungen) erfolgen und im Laufe des Jahres veränderlich sind. Diese Zahlen basieren auf dem Kenntnisstand per 31.03.2019.

 

Zu beiden Positionen wird im Hauptausschuss im Juni 2019 dezidiert berichtet.

 

 

Im Finanzausschuss am 22.11.2017 wurde eine Erweiterung des Controllingberichtes beschlossen:

 

Es soll einmal pro Quartal ein Überblick über die Liquidität und mögliche Risiken gegeben werden sowie ein Überblick über das Forderungsmanagement gegeben werden.

 

Im Bericht zum Finanzplan (Anlage 2) wird in Teil 1 die Entwicklung der Liquiditätskredite über einen Zeitraum von 12 Monaten dargestellt. Die Tabelle enthält die Höhe der Liquiditätskredite und den Zinssatz jeweils zum 1. eines Monats. Zusätzlich werden der Zinsaufwand und der Zinsertrag für die Aufnahme der Liquiditätskredite aufgelistet.

 

Im 2. Teil werden sowohl die Neuaufnahmen von Investitionskrediten im Haushaltsjahr 2019 sowie der Zinsaufwand für die langfristigen Investitionskredite zum Stand  31.03.2019 dargestellt.

Zusätzlich zeigt eine Übersicht alle Darlehen, die im Laufe des Haushaltsjahres zur Umschuldung anstehen -  mit Umschuldungstermin und Restschuldbetrag. Bei erfolgter Umschuldung  werden hier die neuen Zinssätze und Zinsfestschreibungen vermerkt.

 

Der letzte Teil des Berichtes zum Finanzplan stellt die Entwicklung der Investitionen laut Finanzrechnung dar.

 

Mit Stand 31.03.2019 ergibt sich folgender Saldo:

Saldo aus Investitionstätigkeit                                                                               +309.637,09 €

 

Ein negativer Saldo bedeutet einen Kreditbedarf, ein positives Ergebnis kennzeichnet einen Überschuss an Einzahlungen aus Investitionstätigkeit.

 

Zum Stichtag 31.03.2019 sind somit keine Risiken erkennbar.

 

Der Bericht zum Forderungsmanagement (Anlage 3) enthält eine Aufstellung zu den rückständigen Forderungen zum Stichtag 31.03.2019 und daneben diejenigen Forderungen, die sich in Vollstreckung befinden.

 

Die Tabelle zeigt nur die größten Forderungsgruppen (bspw. Gewerbesteuer-forderungen und Forderungen aus dem Bereich der Kindertagesbetreuung). 

 

 

 

Die Bürgermeisterin

In Vertretung

gez. Schweinsberg