a) Beschluss des Planugskonzeptes
b) Bereitstellung außerplanmäßiger Haushaltsmittel
Sachverhalt:
?
Die Stra?en Lausitzer Weg, Tilsiter Weg und Glatzer Weg (sh.
?bersichtsplan Anlage 1) weisen schwere Fahrbahnsch?den auf und sind nahezu
vollst?ndig in die schlechteste Zustandsklasse Nr. 5 eingestuft (sh. hierzu
Anlage 2). Zur Erhaltung des Infrastrukturverm?gens ist eine nachhaltige
Erneuerung geboten, die im Anschluss durch Beitr?ge refinanzierbar ist.
Im Rahmen der Etatgespr?che f?r das Haushaltsjahr 2016 wurde die von der
Verwaltung erarbeitete Ma?nahmenplanung dem AUS vorgestellt. Die Erneuerung der
Stra?en Lausitzer Weg, Tilsiter Weg und Glatzer Weg war darin f?r die Jahre
2017 ff. als ein Bauprogramm vorgesehen. Die bereits im Jahr 2015 vorgesehene
teilweise Fahrbahnerneuerung des Lausitzer Weges wurde zugunsten der
nachhaltigen und wirtschaftlichen Erhaltung des Infrastrukturverm?gens
verschoben und entsprechend im Haushalt 2016 ff dargestellt. Die Planungsleistungen
zur Erneuerung der o. a. Stra?en sollten urspr?nglich in 2017 erfolgen und der
technische Ausbau in den darauf folgenden drei Jahren.
In der ersten Jahresh?lfte 2016 trat die AVU an die Stadt heran und bat
die Erneuerung vorzuziehen, da die Erneuerung aller Versorgungsleitungen im
Tilsiter Weg dringend erforderlich ist und im Jahr 2017 erfolgen soll. Die
Bauma?nahme der AVU wird voraussichtlich sechs bis sieben Monate dauern und es
soll bereits im Januar 2017 begonnen werden. Eine abgestimmte Bauma?nahme mit
der AVU ist aufgrund der m?glichen Kostenersparnis durch Nutzung der
Synergieeffekte sinnvoll und erstrebenswert.
Der Glatzer Weg und der Tilsiter Weg gehen jeweils vom Ulmenweg ab und
sind durch den Lausitzer Weg verbunden. Das Gesamtbild der Stra?en betrachtet
?hneln diese charakterlich einer Sackgasse, so dass dort lediglich
Anliegerverkehr besteht. Eine separate Betrachtung des Tilsiter Weges ist aus
vorgenannten Gr?nden nicht zielf?hrend.
Mit der Realisierung des Bauprogramms soll bereits in 2017 nach
Abschluss der AVU-Arbeiten begonnen werden. Hierf?r sind Finanzmittel in H?he
von 260.000 ? im st?dtischen Haushaltsplan f?r 2017 vorgesehen; eine
Verpflichtungserm?chtigung ?ber eine weitere Summe von 1 Mio. ? erm?glicht die
vollst?ndige Auftragsvergabe.
Planung
Alle drei Stra?en befinden sich innerhalb einer Tempo-30-Zone und sind
reine Anliegerstra?en mit Sackgassencharakter. D. h. es findet keinerlei
Durchgangsverkehr statt. Auf der n?rdlichen Stra?enseite weisen alle drei
Stra?en ?berwiegend Gehwege mit einer Breite zwischen 1,00 m und 1,50 m im
Bestand aus. Im ?bergang vom Glatzer Weg in den Lausitzer Weg und der ?stliche
?bergang vom Lausitzer Weg in den Tilsiter Weg sind aufgrund der geringen
Fahrbahnbreiten keine Gehwege vorhanden.
Die in Anliegerstra?en mit beidseitiger Bebauung ?blichen durchgehenden
Gehwegbreiten von beidseitig 2,50 m sind planerisch und baulich nicht
darstellbar. Ein Ausbau als verkehrsberuhigter Bereich im niveaugleichen
Mischfl?chenprinzip wurde gepr?ft und ist u. a. wegen der
Oberfl?chenentw?sserung nicht zu empfehlen.
Deshalb wird vorgeschlagen, die drei Stra?en wie bisher, n?mlich mit
Fahrbahnbreiten von jeweils ca. 5,50 m und Gehwegen einseitig auf der
n?rdlichen Seite mit einer Breite von 1,50 m auszubauen. Dort wo es m?glich
ist, soll der Gehweg auch breiter werden. Auf den s?dlichen Seiten befindet
sich gegenw?rtig nahezu durchg?ngig eine Art ?Schrammbord?. Dieser grenzt den
Verkehr gegen?ber den privaten Grundst?cken ab und wird im Rahmen der
Bauma?nahme ebenfalls erneuert. Die Gehwege sowie die Schrammborde werden mit
Rundbordsteinen? ausgestattet. Die
Auftrittsh?he der Rundbordsteine soll 4 cm betragen und? die Gehwege und Schrammborde sollen den
gleichen Aufbau wie die Fahrbahnen erhalten, damit diese im Begegnungsfall
?berfahren werden k?nnen. Somit sind weiterhin ein geregelter und sicherer
Fu?g?ngerverkehr sowie Fahrbahnparken gew?hrleistet.
Weiteres Vorgehen
Die Verwaltung schl?gt vor, f?r die drei Stra?en sowohl die
Stra?enentwurfsplanung als auch die Stra?enausf?hrungsplanung in diesem Jahr an
ein externes Fachb?ro zu vergeben, damit nach Abschluss der AVU-Arbeiten der
Baubeginn in 2017 gew?hrleistet werden kann. Die Stra?enausf?hrungsplanung soll
allerdings erst nach Beteiligung der Anlieger/Grundst?ckseigent?mer unter
Ber?cksichtigung evtl. vorgebrachter Anregungen gefertigt werden.
a) Beschlussvorschlag
f?r den AUS:
- Dem Plankonzept der Verwaltung zum
Ausbau von Lausitzer Weg, Tilsiter Weg und Glatzer Weg wird zugestimmt.
Das Plankonzept soll den betroffenen Anliegern/Grundst?ckseigent?mern zur
m?glichen Stellungnahme vorgestellt werden.
- Die Verwaltung wird beauftragt, die
Stra?enentwurfsplanung und die Stra?enausf?hrungsplanung (gem?? HOAI) an
ein externes Fachb?ro zu vergeben.
- Der AUS empfiehlt dem Rat, bei der
Haushaltsstelle 09.02.02/0246.785200 ?Bauprogramm Lausitzer Weg, Tilsiter
Weg, Glatzer Weg? au?erplanm??ige Investitionsmittel in 2016 von 60.000 ?
hierf?r bereitzustellen.
Die Deckung
erfolgt ?ber Minderauszahlungen bei der Haushaltsstelle 09.02.02/0247.785200 ?Neue Mitte? in H?he von 30.000 ? und bei der
Haushaltsstelle 12.01.01/0232.785210 ?Ausbau Lindenstra?e? in H?he von 30.000
?.
b) Beschlussvorschlag
f?r den Rat der Stadt Schwelm:
Der Rat stellt bei
der Haushaltsstelle 09.02.02/0246.785200 ?Bauprogramm Lausitzer Weg, Tilsiter
Weg, Glatzer Weg? au?erplanm??ige Investitionsmittel in 2016 von 60.000 ? bereit.
Die Deckung
erfolgt ?ber Minderauszahlungen bei der Haushaltsstelle 09.02.02/0247.785200 ?Neue Mitte? in H?he von 30.000 ? und bei der
Haushaltsstelle 12.01.01/0232.785210 ?Ausbau Lindenstra?e? in H?he von 30.000
?.
Finanzielle Auswirkungen:
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Produkt Nr. 09.02.02 / 0246.785200 |
Bezeichnung
Bauprogramm Lausitzer Weg, Tilsiter Weg,
Glatzer Weg |
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Aufwand |
Ertrag |
Einmalig |
Wiederkehrend?? |
Investiv |
Konsumtiv ?? |
Bedarf i. Haushaltsjahr 60.000 |
Folgekosten |
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Im Etat
enthalten:
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ja |
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|
nein |
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Deckungsvorschlag:
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Minderauszahlungen bei der Haushaltsstelle 09.02.02/0247.785200 ?Neue Mitte? in H?he von 30.000 ? und bei
der Haushaltsstelle 12.01.01/0232.785210 ?Ausbau Lindenstra?e? in H?he von
30.000 ?. |
Die B?rgermeisterin I. V. ??????????? gez.
Schweinsberg |
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