Sachverhalt:
Im Bereich der Hilfen nach
? 35a SGB VIII sind stark steigende Fallzahlen mit den entsprechenden
finanziellen Auswirkungen zu beobachten. Insbesondere die starken
Steigerungsraten im Bereich der Integrationshilfe/-assistenz m?ssen hier
erw?hnt werden. In der letzten Sitzung des JHA am 09.09.2013 wurde eine
entsprechende ?berplanm??ige Ausgabe f?r 2013 bereits eingebracht. Aktuell sind
in Schwelm 26 F?lle von Integrationshilfe bewilligt. (Steigerung gegen?ber dem
Vorjahr mehr als 100%)
Das Thema Integrationshilfe
wird in den Jugend?mtern kreisweit problematisch gesehen. Unter anderem wurde
eine m?gliche Pool-L?sung f?r die Schulen diskutiert, diese aber als nicht
zielf?hrend wieder verworfen. Kosteneinsparungen sind nach Erfahrung anderer
Jugend?mter durch eine Poll-L?sung nicht zu erzielen, vielmehr werden dadurch
u.U. Hilfen vorgehalten, die als Einzelf?lle nicht bewilligt worden w?ren.
Au?erdem ist die Rechtslage
im SGB VIII eindeutig als individueller Rechtsanspruch definiert.
Alternativ wurde aufgrund
von Anregungen aus dem JHA ?berlegt, ob mit eigenem Personal anstatt
Auftragsvergabe an freie Tr?ger z.B. ?ber bessere Steuerungsm?glichkeiten eine
Ressourcenoptimierung erreicht werden k?nnte. Hierbei ist zu bedenken, dass u.a
personalrechtliche Ma?nahmen zu ber?cksichtigen sind. Urlaubs- und
Krankheitsvertretungen sowie kalkulatorische Risiken wegen nicht vorhersehbarer
Fall-Laufzeiten und Fallzahlenentwicklungen m?ssten als zus?tzliche
Probleme? gel?st werden.
Bei den regelm??igen
Arbeitstreffen der Jugendamtsleitungen ist daher eine kreisweit gemeinsame
Vorgehensweise beschlossen worden:
Bei Antr?gen/ Anfragen auf
Integrationshilfe wird ab sofort ein einheitlicher Fragebogen eingesetzt, um
den Bedarf m?glichst genau einsch?tzen zu k?nnen. Parallel erarbeitet eine
Arbeitsgruppe aus dem Kreis der Jugendamtsleitungen ein Mindestanforderungs-
bzw. Qualifizierungsprofil f?r die einzusetzenden
Integrationshelfer/-assistenten. Auf die bereits vorliegenden
Qualifizierungsma?nahmen der AWO und der Lebenshilfe wird hierbei Bezug
genommen. Diese Mindestanforderung soll baldm?glichst umgesetzt werden.
Es ist damit zu rechnen, dass im Rahmen der anstehenden Inklusion weiter steigende Zahlen in diesem Bereich zu verzeichnen sind. Insofern sind verbindliche Standards f?r die Bewilligung von Integrationshilfe und den Einsatz von Integrationshelfern unabdingbar.
Beschlussvorschlag:
Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.
Finanzielle Auswirkungen:
|
Produkt Nr. |
Bezeichnung
|
|
Aufwand |
Ertrag |
Einmalig |
Wiederkehrend?? |
Investiv |
Konsumtiv ?? |
Bedarf i. Haushaltsjahr |
Folgekosten |
|
Im Etat enthalten:
|
ja |
|
|
nein |
|
Deckungsvorschlag:
