Sachverhalt:
Der Rat der Stadt Schwelm hat am
14.03.2013 den interfraktionellen Antrag zum Haushalt 2013 beschlossen. Zu
verschiedenen Konsolidierungsma?nahmen des interfraktionellen Antrags wurden
bereits im Vorfeld im Rahmen der vorhergehenden Finanzausschusssitzungen
Beschl?sse gefasst, durch die sich ein h?heres Konsolidierungsvolumen ergibt.
S?mtliche Konsolidierungsma?nahmen sind
Bestandteil des vom Rat am 14.03.2013 beschlossenen Haushaltssanierungsplans.
Mit Sitzungsvorlage 127/2013 hat die
Verwaltung einen Zwischenstand zum interfraktionellen Antrag zum Haushalt 2013
vorgestellt.
Zwischenzeitlich wurde eine ?bersicht zum PLAN
/ Umsetzungsstand mit den entsprechenden Sachstandsberichten zu den
einzelnen Konsolidierungsm?glichkeiten generiert.
Nachfolgend ist aus Vereinfachungsgr?nden
lediglich der interfraktionelle Antrag mit dem Umsetzungsstand aufgef?hrt,
sowie ein kurzer Hinweis bei welcher Ma?nahme zus?tzlich
Konsolidierungspotential beschlossen wurde.
Hierbei ist zu ber?cksichtigen, dass die
Umsetzung der Konsolidierungsma?nahmen in den meisten F?llen entsprechende Ratsbeschl?sse
voraussetzt.
?bersicht Umsetzungsstand:
* Umsetzungsstand ist nachfolgend
erl?utert.
A) Liegenschaften (Schulstandorte;
Verwaltungsgeb?ude)
Geplanter
Konsolidierungsbeitrag ab 2018: 855.000 ? davon im Bereich Schulen: 377.700 ?,
im Bereich Verwaltungsgeb?ude 477.300 ?.
Im Vorfeld wurde
ein zus?tzlicher Konsolidierungsbetrag ab 2014 in H?he von 250.000 ? im Bereich
der Schulen beschlossen.
Bereich Schulen:
Folgende
Ausgangslage (Annahme) liegt den nachfolgenden Berechnungen zu Grund:
Leerzug des
Geb?udes A w?hrend den Sommerferien 2014
Einzug der B zum
01.08.2014 und Verkauf des Geb?udes B zum 01.08.2014???????
Einzug der C zum
01.08.2014 und Verkauf des Geb?udes C zum 01.08.2014
Aufgabe der D zum
01.08.2017 mit Verkauf des Geb?udes D
Aufgabe der E zum
01.08.2016 mit Verkauf des Geb?udes E
Berechnung
Schulstandorte:
Bereich Verwaltungsgeb?ude:
Zum jetzigen
Zeitpunkt kann keine Prognose abgegeben werden, da die ?berlegungen zur
Umsetzung noch nicht abgeschlossen sind. Aufgrund der Sachlage wird von der
Zentralisierung als Neubau ausgegangen, sodass das Konsolidierungsergebnis
erreicht wird. Unter der Annahme, dass eine Nutzung des Neubaus ab Mitte 2016
m?glich ist, ergibt sich ein Konsolidierungsbeitrag bereits ab Mitte 2016 in
H?he von 238.650 ? und ab 2017 in H?he von 477.300 ?.
O) Ver?u?erungserl?se Schulgeb?ude
(Ertr?ge)
Hierbei ist die Ver?u?erung von Insgesamt 4 Schulgeb?uden unterstellt. Es wird davon ausgegangen, dass pro Geb?ude ein Verkaufserl?s ?ber Buchwert in H?he von 270.000 ? erzielt werden kann.
B) Personalkosten Schulen (Verwaltung)
Sofern der Rat der Stadt Schwelm die
Schlie?ung der o.a. Schulstandorte beschlie?t, k?nnte ab 2015
Personalaufwendungen mit rd. 15.000 ? und ab 2018 weitere Aufwendungen von rd.
36.000 ? also insgesamt rd. 51.000 ? eingespart werden.
Potentiale, die im Bereich Reinigung durch
die Aufgabe von Geb?uden erzielt werden, werden unter dem Punkt ?Optimierung
Reinigung? zusammengefasst.
C) Reduzierung Lernmittel
Unter der Annahme dass die Schule A im
Sommer 2014 aufgegeben wird, k?nnen hier bereits ab 2014 entsprechende
Aufwendungen reduziert werden.
H) Optimierung Reinigung
Unter Ber?cksichtigung der politischen
Beschlussgrundlage wird die Eigenreinigung weiter optimiert und soweit
umsetzbar ? die Fremdreinigung sukzessive eingef?hrt. Aussagen / Einsch?tzungen
zu dem ab 2015 dargestellten Konsolidierungspotential werden im Laufe des 1.
Quartals 2014 m?glich sein, da 2013 das erste vollst?ndige
Betrachtungs-/Vergleichsjahr sein wird. Nach heutigem Kenntnisstand ist ein
Einsparpotential von rd. 50.000 ? ab dem Jahr 2015 realistisch.
Dabei ist zu ber?cksichtigen, dass
entsprechende Konsolidierungspotentiale im Bereich Personal bereits in das
Personalwirtschaftskonzept 2010 ff. eingeflossen sind. Sie d?rfen daher nicht
nochmals unter dem Pkt. Optimierung Reinigung oder Liegenschaften angerechnet
werden.
D) Bewertung Immobilien
Hierzu finden zur Zeit weitere Gespr?che
mit der Kommunalaufsicht und der GPA statt. Nach jetzigem Kenntnisstand wird
das Konsolidierungsergebnis erreicht.
E) Verbesserung TBS
Im Vorfeld wurden weitere
Konsolidierungswerte beschlossen.
Gem?? der Sitzungsvorlage 086/2013 wird
der Jahresgewinn mit 1.120.500,09 ? ausgewiesen. Sofern der Rat der Stadt
Schwelm die Sitzungsvorlage beschlie?t, wird das Konsolidierungsziel f?r 2013
erreicht. Zu den o. g. Konsolidierungswerten wird mit Sitzungsvorlage
088/2013/1 im VR der TBS am 24.09.2013 berichtet.
F) Umsetzung Orga-Untersuchung
Nach heutigem
Kenntnisstand wird das Konsolidierungsziel erreicht, unter der Voraussetzung,
dass die erforderlichen Rahmenbedingungen zeitgerecht geschaffen werden.
Voraussetzung ist
u. a. die Umsetzung der als Anlage 1 beigef?gten Organigramme.
G) Weitere Ertr?ge
Hierzu werden weitere Gespr?che mit
Dritten gef?hrt. Nach heutigem Kenntnisstand wird das Konsolidierungsziel
erreicht.
I) Haus Martfeld
Im Vorfeld wurden weitere
Konsolidierungsergebnisse bereits beschlossen.
Vom Kulturb?ro wurden in der
Sitzung des Kulturausschusses am 05.06.2013 folgende Ma?nahmen zur Optimierung
der Nutzung des Hauses Martfeld vorgestellt:
1.
Neukonzeption
f?r das Archiv
2.
Reaktivierung
des Seminarraums im S?dfl?gel
3.
Verlegung
+ Gestaltung des Eingangsbereiches
4.
Verlegung
der standesamtlichen Eheschlie?ungen
5.
Verlegung
des Leitungsb?ros vom Torturm in den S?dfl?gel
6.
Verlegung
der historischen Bibliothek in den Torturm
7.
Ver?nderung
der Museums?ffnungszeiten
8.
Verbesserung
der Cost income ratio
9.
Erschlie?ung
zus?tzlicher Einnahmequellen
10.
Neukonzeption
f?r die Dauerausstellung
Z. Z. wird ein Zeit- und Kostenplan f?r
die Umsetzung der zuvor beschriebenen Ma?nahmen erarbeitet. Zur Realisierung
eines Teils der Ma?nahmen sind Investitionen erforderlich, die bereits zum Teil
(Erneuerung Rollregalanlage, Umgestaltung Museumseingang) etatisiert worden
sind.
Der in der Sitzung des Kulturausschusses
am 05.06.2013 vorgestellte Ma?nahmenkatalog beinhaltet u.a. verschiedene Aufwandsk?rzungen
und die Erzielung von Mehrertr?gen. Seitens des Kulturb?ros werden die, ?ber
das vorgestellte ambitionierte Ma?nahmenpaket hinaus, formulierten zus?tzlichen
Konsolidierungsm?glichkeiten von j?hrlich 10.000 ? ab 2015 f?r wahrscheinlich nicht
realisierbar eingestuft. Eine weitere Aufwandsreduzierung erscheint nach
heutigem Stand nicht umsetzbar. Ob nach der Umsetzung der vorgestellten
Ma?nahmen, ?ber die bereits kalkulierten Mehrertr?ge hinaus, zus?tzliche Ertr?ge
erzielt werden k?nnen, erscheint nach heutiger Einsch?tzung unwahrscheinlich.
J) Erh?hung Vergn?gungssteuer
Sofern der Rat der Stadt Schwelm die
Neufassung der Vergn?gungssteuersatzung (Sitzungsvorlage 132/2013) beschlie?t,
kann die Konsolidierungsma?nahme ab 2014 umgesetzt werden.
K) Einf?hrung papierlose Gremienarbeit
?
Mit einer Fachfirma wurden die
M?glichkeiten einer kosteng?nstigen L?sung zur Umsetzung der Forderung nach
papierloser Gremienarbeit er?rtert. Das Unternehmen stellte die Alternativen
vor. Es wurde besprochen, wie diese in ?bereinstimmung mit den ?rtlichen
Besonderheiten gebracht werden k?nnen. Die Verwaltung ist nun dabei, auf
dieser Grundlage ein Betriebsmodell zu entwickeln.
Die Einf?hrung der papierlosen
Gremienarbeit bietet die M?glichkeit, an anderen Stellen Einsparungen
vorzunehmen.
L) Niederschlagswasser (Bundes- u.
Landesstra?en)
Zur Zeit finden weitere
Abstimmungsgespr?che mit Stra?en NRW statt. Nach heutigem Kenntnisstand werden
die geplanten Konsolidierungsergebnisse zumindest bis 2015 erreicht.
M) Jugendhilfe (organisatorische ?nderung)
Die geplante Einsparung bei den Hilfen zur
Erziehung? i. H. v. 100.000 ? bis zum
Jahr 2016 ist nach aktueller Einsch?tzung ein realistischer Wert, der durch
spezielle Ma?nahmen in der Falleingangsphase, Qualit?tsvereinbarungen mit den
Hilfeanbietern, Konzeptentwicklung zur R?ckf?hrung in die Ursprungsfamilie und
permanentes Nachsteuern im Hilfeplanprozess erreicht werden kann.
Risiken bestehen aufgrund der starken
Steigerung der Eingliederungshilfen nach ? 35a, speziell im Bereich der von
Dritten (Fach?rzten, Gesundheitsamt) verordneten Integrationshilfe.
Steuerungsm?glichkeiten der Jugendhilfe sind hier sehr begrenzt. Diese ersten
Auswirkungen der ?Inklusion? werden sich in den n?chsten Jahren vermutlich
weiterhin stark auswirken.
Weitere Risikofaktoren sind z.B. der Zuzug
von Familien, deren Kinder bereits station?r untergebracht sind oder notwendige
Ma?nahmen des Kinderschutzes in akuten Gef?hrdungssituationen (Inobhutname).
Eine abschlie?ende Beratung wird im
Jugendhilfeausschuss im 4. Quartal 2013 erfolgen m?ssen.
N) Ver?u?erungserl?se Winterberg (Ertr?ge)
Die o.a. Ma?nahme wird wie vorgesehen
umgesetzt.
