Betreff
Bildung von Eingangsklassen an Grundschulen
Vorlage
010/2018
Aktenzeichen
FB 7 Ps
Art
Berichtsvorlage

Sachverhalt:

 Gem. § 46 Abs. 3 Schulgesetz (SchulG) legt der Schulträger die Höchstzahl und die Verteilung der Eingangsklassen auf die einzelnen Schulen fest.

Im Gebiet eines Schulträgers darf die Zahl der zu bildenden Eingangsklassen die kommunale Klassenrichtzahl nicht überschreiten. Für die Ermittlung der kommunalen Klassenrichtzahl wird die Schülerzahl der zu bildenden Eingangsklasse durch 23 geteilt. Ergibt sich keine ganze Zahl und ist der Richtwert kleiner als 15, ist die Höchstzahl der zu bildenden Eingangsklassen auf die darüber liegende ganze Zahl aufzurunden.
Nach den bisher vorliegenden Anmeldungen (Stand 04.01.18) werden zum Schuljahr 2018/19 239 Kinder eingeschult ( Prognose des Schulentwicklungsplanes = 234 ). Es können somit 11 Eingangsklassen gebildet werden (239:23 = 10,3 = aufgerundet 11 Klassen.
Aufgrund der vorliegenden Anmeldezahlen (Stand 04.01.18) ergibt sich folgende Aufteilung:

 

Vorliegende Anmeldungen inkl. Auswärtige

Zu bildende Eingangsklassen

2018/19 (Klassendurchschnitt)

Vom Rat festgelegte Zügigkeit

Grundschule Nordstadt

39

2 (20)

2-zügig

Grundschule Engelbertstraße

79

3 (26)

3-zügig

Grundschule Ländchenweg

71

3 (24)

4-zügig

Katholische Grundschule St. Marien

50

2 (25)

2-zügig

Gesamt

239

10

 

 

Nach den Vorgaben des beschlossenen Schulentwicklungsplanes  wird zur gleichmäßigen Verteilung der Klassen die Klassenstärke auf 25 Schülerinnen und Schüler gedeckelt.

Aufgrund der Deckelung muss die Grundschule Engelbertstraße derzeit 4 Kinder ablehnen. Da der Klassendurchschnitt  in den Grundschulen Nordstadt und Ländchenweg unter der Deckelung von 25 Schülerinnen und Schüler liegt, könnten die Kinder an diese Schulen verwiesen werden.

 

 

Beschlussvorschlag:

 Die Vorlage 010/2018 wird zur Kenntnis genommen.

 

 

Die Bürgermeisterin

gez. Grollmann