Herr Neu erl?utert den Antrag der SPD-Fraktion zur Bildung eines Seniorenbeirates und Einrichtung eines Seniorenb?ros. Er f?hrt aus, dass es im Seniorenbereich nach Auffassung der SPD aufgrund des demografischen Wandels Nachholbedarf gegen?ber den Nachbarst?dten, die bereits ?ber solche Einrichtungen verf?gen, gibt.? Er betont ausdr?cklich, dass es sich hier nicht um eine Kritik an der sehr guten Arbeit des Fachbereiches Familie und Bildung in den Bereichen Altenhilfe und Pflegeberatung handelt. Die SPD vertritt aber die Auffassung, dass dieser Bereich aufgrund der wachsenden Zahl ?lterer Menschen zuk?nftig gest?rkt werden muss.
Herr Steuernagel unterrichtet die Anwesenden dar?ber, dass er am heutigen Tage Informationen aus D?sseldorf erhalten habe, nach denen die neue Landesregierung plane, die Bildung von Seniorenbeir?ten gesetzlich zu verankern. Des weiteren fragt er nach, welche Aufgaben zuk?nftig noch wahrgenommen werden sollen und welche finanziellen Auswirkungen sich hieraus ergeben.
Auch Frau Gregor ist der Antrag hinsichtlich der zus?tzlichen Aufgaben und der finanziellen Auswirkungen nicht konkret genug.
Herr Thier fragt nach, ob es einen konkreten Antrag von Senioren bez?glich der Einrichtung des gew?nschten Gremiums gibt. Dies wird vom Antragsteller verneint.
Herr Neu f?hrt aus, dass sich die SPD bewusst ist, dass Kosten entstehen und eine zus?tzliche Ausgabenwahrnehmung nur m?glich ist, wenn diese Abteilung im FB Familie und Bildung personell aufgestockt wird.
Herr Eibert weist darauf hin, dass im Rahmen der Altenhilfe nicht nur die im ? 71 Sozialgesetzbuch XII (SGB XII) aufgef?hrten Pflichtaufgaben wahrgenommen werden, sondern dar?ber hinaus auch freiwillige Aufgaben wie z.B. die Durchf?hrung der Pflegemesse sowie Seniorenfahrten und ?veranstaltungen. Des weiteren fragt er nach, wie sich der Seniorenbeirat zusammen setzen soll und wie die Integration der ehrenamtlichen Sozialpfleger geplant ist.
Herr Koch - verantwortlicher Mitarbeiter f?r die Altenhilfe ? weist in diesem Zusammenhang auf die Studie des IKOS-Institutes aus dem Jahr 2005/2006 hin, in der bereits festgestellt wurde, dass das bei der Stadt Schwelm praktizierte Elberfelder System (Einsatz von ehrenamtliche Sozialpflegern) eine seltene und hoch effektive Strukturchance in sich birgt, wie in Zukunft das Ehrenamt auf Dauer gest?rkt und weiterentwickelt werden kann.
Frau Gouderi bat darum, bei der Seniorenarbeit auch die Anliegen der in Schwelm ans?ssigen Migranten zu ber?cksichtigen.
Im Hinblick auf eine evtl. gesetzliche Verankerung hat der Sozialausschuss einstimmig beschlossen, den Antrag der SPD in die n?chste Sitzung zu vertagen. Die Verwaltung wird beauftragt, die Entwicklung zu beobachten und in der n?chsten Ausschusssitzung zu berichten.
