TOP Ö 8: Mündlicher Bericht aus dem Allgemeinen Sozialen Dienst

Beschluss: Kenntnis genommen

Anmerkung der Verwaltung: Durch eine fehlende Aktualisierung des Einladungstextes im Softwareprogramm ist es zu Differenzen im Text zu Tagesordnungspunkt 8, Vorlage 111/2012 gekommen.

Hier der komplette Text:

 

„Bericht über aktuelle Entwicklungen aus dem Bereich Allgemeiner Sozialer Dienst (ASD)

 

Beschlussvorschlag:

Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.

 

Sachverhalt:

Der Allgemeine Soziale Dienst (ASD) des Jugendamtes ist durch die notwendigen Hilfen zur Erziehung ein erheblicher Kostenfaktor im Gesamtgerüst der Jugendhilfe. Jährliche Steigerungsraten von durchschnittlich 8% im Bereich der Wirtschaftlichen Jugendhilfe sind in den letzten Jahren – nicht nur in Schwelm- zu verzeichnen gewesen.

Die Arbeit im ASD ist gleichzeitig geprägt von hoher Belastung durch erlebte Extremsituationen in Familien und der damit verbundenen Fallverantwortung, Kindeswohlgefährdungen und häufig eintretenden Frustrationserlebnissen durch absehbare Entwicklungen, die begleitet werden müssen.

Wechsel im Personalbereich sind dieser Problematik geschuldet, bedeuten für das Gesamtteam aber immer auch zusätzliche Belastungen durch Einarbeitung etc.

Gesetzesänderungen wie das Bundeskinderschutzgesetz erfordern teilweise Umstrukturierungen.

Aus dem ASD wird über die laufende Arbeit berichtet und ein Rückblick auf das Jahr 2011 gegeben.“

 

Die Teamleiterin des ASD, Frau Beger, berichtet von der personellen Entwicklung im ASD und die Neustrukturierung der Bezirke und Aufgaben. Die Komplettneubesetzung im Laufe des letzten Jahres verursacht eine aufwändige Einarbeitungsphase. Hierzu gehören auch Schulungen in dem  Softwareverfahren Gedok, die aktuell stattfinden.

Herr Gießwein hinterfragt die persönlichen Belastungen der Mitarbeiterinnen in diesem besonders schwierigen Aufgabenbereich, z.B. durch befristete Arbeitsverträge.

Herr Schweinsberg sieht die Möglichkeit der Prüfung einer Entfristung nach der Ausgliederung der Jobagentur zum Kreis (Jahreswechsel 12/13), da erst dann Stellen von zur Jobagentur ausgegliederten Jugendamtsmitarbeitern frei werden.

Herr Strohfeld hinterfragt das Arbeitsaufkommen im Bereich der Jugendgerichtshilfe, da er ein sprunghaftes Ansteigen der Fallzahlen in seinem Arbeitsbereich bei der Kreispolizeibehörde festgestellt hat.

Aus der Verwaltung wird  mitgeteilt, dass die vorhandene ½ Planstelle Jugendgerichtshilfe momentan auskömmlich ist,  weiter steigende Fallzahlen können ein Nachsteuern notwendig machen.


Der Ausschuss nimmt den Bericht zur Kenntnis.