Sitzung: 24.09.2015 Rat der Stadt Schwelm
Beschluss: Vorberatung - einstimmig und weiter
Abstimmung: Ja: 30
Vorlage: 169/2015
B?rgermeister Stobbe tr?gt nachfolgende einleitende Worte zu dem
aufgerufenen? Tagesordnungspunkt vor.
Er lege heute den Haushaltsplanentwurf f?r das Jahr 2016 vor und
best?tige damit mit Einschr?nkungen den vom K?mmerer am 20.08.2015 vorgelegten
Haushaltsentwurf.
Seine Einschr?nkungen seien in der beigef?gten Liste zusammengefasst und
lassen mit Summe von 2,33 Millionen ? die Abweichungen zum urspr?nglichen
Haushaltsplanentwurf erkennen, die eine nicht unwesentliche Verbesserung und in
der Umrechnung Senkung der Grundsteuer B um 259 Hebesatzpunkte bedeute.
Sich gegebenenfalls in der Zukunft ergebende Verbesserungen, auch
m?gliche Verschlechterungen, seinen in der Betrachtung nicht enthalten, zumal
in verschiedenen Bereichen, wie z.B. der Fl?chtlingsthematik, noch keine
abschlie?enden Zahlen vorliegen. W?rde Schwelm ebenso verfahren, wie zum Teil
andere Kommunen, und auf der Einnahmeseite gleichhohe Werte den Ausgaben gegen
rechnen, w?rde dies eine weitere Reduzierung um 1,76 Millionen ? bedeuten,
umgerechnet eine Verbesserung der Grundsteuer B um 196 Hebesatzpunkte.
Die anstehenden Beratungen in den Fachaussch?ssen und in der Politik
werden Entscheidungen einfordern, die eine solide Grundlage herstellen.
Abschlie?end erkl?rt B?rgermeister Stobbe, dass er sein Bestreben, den
Haushalt angemessen zu gestalten, bis zuletzt nicht nachlasse und dankt allen
f?r ihre Aufmerksamkeit.
Herr Fl?sh?h spricht Herrn Stobbe seinen Dank daf?r aus, dass er den
Haushalt eingebracht und somit die Grundlage f?r eine Beratung in der Politik
geschaffen habe. Die Diskussion zum Hebesatz m?sse ?ffentlich gegen?ber dem
B?rger diskutiert werden, um am Ende diesem mit gutem Gewissen gegen?ber treten
zu k?nnen.
Hinsichtlich der Kreisumlage w?nsche er sich, dass diese noch weiter
abgesenkt werden k?nne, als der K?mmerer dies in seinen jetzigen Berechnungen
ausgewiesen habe. Das Thema Fl?chtlinge werde ihnen sicher auf noch vielen
Bereichen begegnen. Hierzu spricht er sich daf?r aus, dem Bund und Land
gegen?ber st?rker zum Ausdruck zu bringen, dass diese verpflichtet seien, die
Mittel zu 100 % zur Verf?gung zu stellen und dieses Bestreben zu forcieren. Als
weitere f?r ihn wichtige Punkte des Haushaltes spricht Herr Fl?sh?h die
Infrastruktur und die Personalaufwendungen an.
Herr Kick dankt f?r den sachlichen Vortrag. Viele Kommunen verschieben
die Einbringung des Haushaltes, da ihnen die Orientierungsdaten noch nicht
vorliegen. Die neue Einbringung des Haushaltsplanentwurfes mit 2,3 Millionen
Einsparung sei betr?chtlich und beachtlich. Hinsichtlich der Aspekte zum
Fl?chtlingsbereich stehe die SPD-Fraktion an der Seite der von Herrn Fl?sh?h
vorgetragenen Forderung.
Herr Feldmann weist darauf hin, dass die Haushaltslage der Kommunen
nicht nur mit der Fl?chtlingsproblematik zu tun habe, sondern auf das
jahrelange Ausbluten der Kommunen zur?ckzuf?hren sei. In dem Zusammenhang
bringt er den Antrag der Fraktion DIE LINKE. zur Resolution in Erinnerung.
Herr Lenz erkl?rt, warum er sich bei den beiden vorhergehenden
Tagesordnungspunkten der Stimme enthalten habe. Dies sei nicht geschehen, weil
er meine, dass der Zweck nicht in Ordnung sei, sondern weil er die Ansicht
vertrete, dass die gesamte Politik zur Fl?chtlingsproblematik so nicht
funktionieren k?nne. Im Nachfolgenden erl?utert er dies konkreter.
Herr Schwunk befindet es nicht f?r gut, sich zu sehr auf die Asylkosten
zu konzentrieren. Das eigentliche Problem habe die Stadt bereits seit Mitte der
90iger-Jahre. Rat und Verwaltung haben seither nicht vermocht, energisch genug
vorzugehen, mit der Folge, dass jetzt hohe Personalkosten, Sachkosten und
Transferleistungen bestehen. Es m?ssen ab sofort alle im Entwurf
dargestellten? Positionen durchforstet
werden.
Herr Kranz erg?nzt zu den Ausf?hrungen des Herrn Lenz, dass es um die
gesamte Haushaltsfinanzierung gehe, die so, wie sie derzeit sei, nicht
funktioniere.
Herr Weidenfeld f?hrt aus seiner langj?hrigen Erfahrung der Ratsarbeit
an, dass das Problem nicht darin liege, dass die Kommunen zu viele Mittel
ausgegeben, sondern dass diese vielmehr so viele Aufgaben hinzubekommen haben.
Beschluss:
Der Entwurf der
Haushaltssatzung f?r das Haushaltsjahr 2016 einschlie?lich des Haushaltsplanes
2016 mit Anlagen und? der Erg?nzungsliste
des B?rgermeisters wird zur Beratung an die zust?ndigen Aussch?sse verwiesen.
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Abstimmungsergebnis: |
einstimmig: |
x |
Herr R?ttershoff und Herr Lenz waren w?hrend der Abstimmung nicht anwesend.
